Moments - herzlich Willkommen!

"In der Wildnis finde ich etwas Wertvolleres und Verwandteres

als auf den Straßen und in den Dörfern. In der ruhigen Landschaft und besonders in der Weit entfernten Linie am Horizont,

erblickt der Mensch etwas, das so schön ist

wie seine eigene Natur."

Ralph Waldo Emerson


Dieser Satz von Ralph Waldo Emerson sagt so viel aus über das, was ich in der Natur empfinde, dass ich ihn hier unbedingt verewigen wollte. 

 

Mit 'Moments' möchte ich Euch einladen, unsere schöne Welt und dabei die einzig-artigen Momente wieder bewusster wahrzunehmen. Ich genieße die Zeit an der frischen Luft in der Natur, um dann die einzigartigen Momente einfach noch intensiver zu erleben. 


Achtsamkeit und Entschleunigung

In einer Zeit, in der Schlagworte wie "Achtsamkeit" und "Entschleunigung" unendlich wiederholt werden, sollte die Landschaftsfotografie als Heilmittel gefördert werden. In einer Zeit, in der es oft um immer schneller, weiter, höher geht und einer relativ aktuellen Studie (aus 2017) zufolge, im Jahr 2017 ca. 1,2 Milliarden Bilder geschossen wurden (davon ca. 85% mit dem Handy, ca. 10% mit der Digitalkamera und nur ca. 4,7% mit dem Tablet), kommen jedes Jahr rund 100 Millionen mehr Bilder hinzu. Meiner Meinung nach höchste Zeit für achtsame Fotografie, d.h. kein schnelles 15-Bilder-pro-Sekunde-Geschieße, keine hektischen Bewegungen, sondern einfach ein ruhiges, intensives und eben achtsames oder auch aufmerksames Betrachten einer bestimmten Szenerie und dabei sorgfältiges Ausloten der Perspektive und geduldiges Warten auf das richtige Licht - und dabei dann auch nur ein oder zwei Bilder machen! Das ist achtsame Fotografie, die durchaus auch in der Stadt oder wo auch immer umgesetzt werden kann, nur muss man dort eben noch mehr Störfaktoren "ausblenden", um sich auf das eigentliche Objekt zu konzentrieren. Aber auch das macht sehr viel Spaß und ist sehr intensiv.

Zen-Fotografie

Darüber hinaus gibt es dann noch die Zen-Fotografie. Meiner Meinung nach wird das fast zu sehr auseinandergepflückt, da auch bei der Zen-Fotografie die Achtsamkeit eine sehr große Rolle spielt. Bei der Zen-Fotografie kommt es aber zusätzlich darauf an, auf klare Kompositionen, einfache Formen und teilweise karge Arrangements zu achten. Das Material, die Textur und die Form der Motive wird dabei besonders hervorgehoben. Vor allem aber ist es die Liebe zur Schönheit der Schöpfung, die Zen-Künstlern Inspiration liefert. Das kann Wasser sein, das einen Stein umfließt, ein abgestorbener Ast im Schnee oder ein Sonnenstrahl, der auf eine zarte Blüte trifft.Die Motive handeln vom Werden und Vergehen der Dinge und verweisen dabei auf den Kreislauf des Lebens. Dabei ist die Schönheit des Alltäglichen das Besondere, das uns täglich umgibt, aber oft nicht  mehr wirklich wahrgenommen wird und uns wieder mehr die Schönheit des Seins nahebringt.

Meditation

Zen-Fotografie ist für mich eine Art von Meditation, da ich mich dabei voll und ganz auf ein sehr begrenztes Objekt einlasse. Dabei wird für die Gestaltung Unnötiges weggelassen und durch den schlichten Aufbau des Bildes bekommt die innere Kraft des Dargestellten mehr Gewichtung und nicht lenkt mehr von der Wahrnehmung ab. Ein typisches Zen-Bild kann und soll Leere und weiten Raum darstellen, einen flüchtigen Augenblick einfangen oder sich auf nur ein Detail konzentrieren und Raum lassen für Interpretation. So, wie es auch in der Meditation möglich ist.

 

In Kürze sind auch Fotokurse in der Achtsamkeits- oder auch Zen-Fotografie geplant und ich verspreche Ihnen, dass Sie dabei ein unvergessliches, intensives Naturerlebnis haben werden, wie Sie es noch nie zuvor hatten. Diese Fotokurse finden dann natürlich auch nur einzeln oder in absoluten Minigruppen von maximal 4 Personen statt. Und Bedingung ist dabei, dass das Handy auf Flugmodus gestellt wird.

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